Feuerbestattung

In enger Zusammenarbeit mit den örtlichen bzw. regional ansässigen Krematorien im gesamten Raum Niedersachsen, bieten wir Ihnen gerne auch die Möglichkeit einer Besichtigung dieser Institutionen an.

Feuerbestattung

Auf Wunsch und nach vorheriger Vereinbarung mit uns, besteht direkt im Krematorium für die Angehörigen auch die Möglichkeit der "Abschiednahme am Sarg" oder auf Wunsch bei der "Übergabe an das Feuer" anwesend zu sein.

Eine Feuerbestattung bieten wir im Gültigkeitsbereich unserer Komplettangebote bereits zum Preis von

1.095,- Euro  inkl. Mwst. an.

(bitte den Preis anklicken)

Anhand der letzten statistischen Erhebungen aus dem Jahr 2015, sind in Niedersachsen heute 70 Prozent aller Beisetzungen Feuerbestattungen. Auch der bundesweite Durchschnittswert liegt bereits bei 67 Prozent mit zunehmender Tendenz in fast allen Landesteilen. In den Großstädten, z.B. in Berlin, liegt der Anteil der Feuerbestattungen bereits bei 95 Prozent.

 Die starke Zunahme der Feuerbestattungen in den letzten Jahrzehnten hat ihren Grund, zum einen in den deutlich höheren Kosten für eine Erdgrabstelle im Vergleich zu einem Urnengrab, zum anderen aber auch im Wandel der Trauerkultur - sprich dem zunehmend offenen und zeitgemäßen Umgang mit dem in der Vergangenheit häufig tabuisierten Thema Tod.

Selbstverständlich sind aber auch Sargbestattungen heute durchaus zeitgemäß, müssen jedoch zwangsweise auf dafür ausgewiesenen, klassischen Friedhofsflächen durchgeführt werden. Eine Sargbestattung kann somit z. B. nicht unter einem Baum im Wald oder durch Beisetzung auf See erfolgen.

Wenn einer eine Blume liebt, die es nur ein einziges Mal gibt auf allen Millionen und Millionen Sternen, dann genügt es ihm völlig, dass er zu ihnen hinaufschaut, um glücklich zu sein. (Antoine de Saint-Exupéry)

Die Feuerbestattung bedarf in Deutschland einer gesonderten Genehmigung. Insbesondere dürfen keine Zweifel an der Identität des Toten und an der Todesursache bestehen, da eine nachträgliche Untersuchung der vorstorbenen Person (Exhumierung) nach der Verbrennung nicht mehr möglich ist. Daher erfolgt vor der Kremierung eine zweite Leichenschau durch einen Amtsarzt oder Rechtsmediziner im Kühlraum des Krematoriums, in der Regel innerhalb von zwei Tagen.

Der Leichnam wird mitsamt dem Sarg in einem Krematorium verbrannt; eine Feuerbestattung unter freiem Himmel ist nicht gestattet. Dabei werden nicht geschraubte Särge aus Holz verwendet. In einigen modernen Verbrennungsöfen ist es auch möglich, Särge, die aus anderen brennbaren, umweltneutralen Stoffen (z.B. Pappe) bestehen, zu verwenden. Ein Schamottestein mit einer Nummer, der auf den Sarg oder zum Leichnam gelegt wird, gewährleistet die eindeutige Zuordnung der Asche. Die Öfen in einem Krematorium sind nicht dafür ausgelegt, mehr als einen Sarg gleichzeitig aufzunehmen.
Die Kremierung selber erfolgt in einem Muffelofen, der auf etwa 900 °C vorgeheizt wird. Die Systeme verfügen heute in der Regel über Sicherheitseinrichtungen, die eine umwelt- und ressourcenschonende und für den Mitarbeiter sichere Verbrennung sicherstellen. Der Sarg wird meist automatisiert eingefahren, um einen übermäßigen Temperaturverlust zu vermeiden.

Der Sarg entzündet sich durch die von der wärmespeichernden Schamotteauskleidung des Ofens abgegebene Hitze von selbst. Andererseits bringt die Verbrennung des Sarges auch die notwendige Energiemenge ein, um die Verbrennung am Laufen zu halten. Der Brand wird lediglich durch Zuführen warmer Luft unterstützt. Diese Phase dauert etwa 45 Minuten und endet mit dem Abblasen der Holzasche, bis dahin ist ein Einsatz der Gasbrenner nicht notwendig. Die Temperatur wird durch Zuschalten von Gasbrennern auf 1.200 °C erhöht, um verbliebene Bestandteile zu veraschen, im wesentlichen verbleiben so nur mineralische Knochenbestandteile, dazu Zähne und nichtbrennbare Implantate. Der Kremationsprozess dauert insgesamt etwa 90 Minuten, hängt im Einzelnen von der Körpermasse und dem Wassergehalt des Körpers ab.

Während der Einäscherung verbrennen die Organe und weichen Gewebeteile, es sind dann etwa 5 Prozent des Körpergewichtes aus Knochenresten, Implantaten und Sargbestandteilen verblieben. Eisenteile, wie Sargklammern, werden magnetisch aussortiert, Implantate aus Gold und Titan werden vor dem anschließenden Mahlgang in einem Urnenabfüllgerät ausgesondert. Das Mahlgut und die keramische Markierungstafel, die dem Sarg bei der Verbrennung beigelegt war, werden in eine Aschekapsel gefüllt und diese wird verschlossen. Außen auf dem Kapseldeckel wird der Name des Krematoriums, der Name des Verstorbenen und sein Geburts-, Todes- und Einäscherungsdatum sowie die Identifizierungsnummer geprägt. Einige Betreiber von Krematorien spenden die anfallenden Edelmetalle und andere Wertteile karitativen Organisationen, andere geben diese auf Wunsch der Hinterbliebenen beim Befüllen der Aschekapsel ebenfalls mit dort hinein.

Die Aschekapsel wird üblicherweise in eine repräsentative Überurne bzw. Schmuckurne eingesetzt (Beispiel Abb. links), welche der einfachen Aschekapsel ein würdiges Aussehen verleiht. Darüber hinaus bilden der Blumenschmuck und die stilvolle Präsentation einen dekorativen und sehr anspruchsvollen Rahmen anlässlich einer Trauerfeierlichkeit.

Werfen Sie bitte auch einen Blick in unseren Katalog im Menü Optionen auf der rechten Seite unserer Homepage.

Hierin finden Sie eine Auswahl an preiswerten und ästhetischen Schmuckurnen sowie weitere Anregungen im Zusammenhang einer Bestattung bzw. Trauerzeremonie.

 


 

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