Seebestattungen im Inland und weltweit

Der Seefahrt immer verbunden…

Willst Du ein Schiff bauen, so rufe nicht Menschen zusammen, um Pläne zu machen, Arbeit zu verteilen, Werkzeuge zu holen und Holz zu schlagen, sondern lehre Sehnsucht nach dem großen endlosen Meer. (Antoine de Saint - Exupéry)
Seebestattung Beisetzung in der Ostsee Nordsee
 
An Land - in Sichtweite zur Beisetzungsstelle auf See, befindet sich dieser Gedenkstein für die Verstorbenen, die in der Lübecker Bucht die ewige Ruhe fanden.
 
Unsere langjährige Erfahrung als Hochseesegler auf Nord- und Ostsee, im Mittelmeer und dem Atlantik steht Ihnen zur Verfügung. Als Mitglieder verschiedener maritimer Vereinigungen, haben wir ständigen Kontakt zur Seefahrt.

Gegenwärtig haben wir uns dem aktiven Segelsport verschrieben und sind mit dem maritimen Brauchtum, der Nautik, dem Seerecht und selbstverständlich der Seemannschaft bestens vertraut. Daher gestatten wir uns zu sagen, dass wir wissen wovon wir reden, wenn wir von einer Seebestattung sprechen.
Gerne erläutern wir Ihnen die genauen Abläufe und Rituale, welche mit einer Beisetzung auf See einhergehen. Auch Wetter- und Seegangsprognosen sind uns nicht fremd, zumal dies wichtige Voraussetzungen für das Wohlbefinden unserer Gäste an Bord sind.

Auf Grund unserer Begeisterung für das ewige Meer, ist es uns sehr wichtig, eine besondere Alternative zu städtischen, kirchlichen oder Waldfriedhöfen anbieten zu können.

Eine anonyme Seebestattung inkl. vorheriger Feuerbestattung bieten wir bereits
komplett für 1.390,- Euro inkl. Mwst. an
(bitte den Preis anklicken)
(deutsches Hoheitsgebiet, wahlweise Ostsee oder Nordsee).

Wünschen Sie die Seebeisetzung in Begleitung der Angehörigen - ggf. auch in anderen See- und Küstengebieten auf diesem Planeten, dann unterbreiten wir Ihnen gerne und für Sie unverbindlich ein entsprechendes Angebot. Unsere Erfahrung steht Ihnen zur Verfügung und wir können Sie kompetent beraten.

Die maritime Beisetzungszeremonie der Seeurne erfolgt auf offener See, also außerhalb des Geltungsbereichs z. B der in Deutschland gültigen Seeschifffahrtsstraßenordenung bzw. der 3-Seemeilenzone (mind. 5,56Km von der Küstenlinie entfernt).

Weitere Angebotsdetails finden Sie unter "Unsere Angebote".

Bitte sprechen Sie uns an - wir beraten Sie jederzeit gerne und ausführlich über die Vielfalt an Beisetzungszeremonien auf See. Einen ersten Eindruck hinsichtlich unserer Kooperation mit der Seebestattungs-Reederei-Belis wird Ihnen der nachstehende link zu einem Video verdeutlichen:
 

Reederei Belis Niendorf/Ostsee

Und das Meer wird allen neue Hoffnung bringen, so wie der Schlaf die Träume bringt bei Nacht. (Christoph Kolumbus, als er mit seinen drei Schiffen "Santa Maria", "Nina" und "Pinta" im Jahr 1492 mit dem Nordost-Passat auf seiner Route, dem 28sten Breitengrad folgend, nach Westen segelte - immer in der Hoffnung, nach vielen Wochen des Wartens und des Zweifelns an seiner Navigation, endlich Land zu entdecken)

Auf See wurden bis ins frühe 20. Jahrhundert fast ausschließlich solche Personen bestattet, die als Angehörige einer Schiffsbesatzung auf hoher See starben und eine Beisetzung an Land nicht möglich war oder ein Transport bis zum nächsten Hafen nicht praktikabel erschien. In Einzelfällen wurden - und werden nach wie vor - auch die Särge von an Land verstorbenen Seeleuten dem Meer übergeben, was besonders für Angehörige der Marine als eine ehrenvolle Form der Bestattung gilt und mit entsprechendem militärischen Zeremoniell durchgeführt wird.

Mit dem vermehrten Aufkommen der Feuerbestattung seit Anfang des 20. Jahrhunderts wandelte sich die Funktion der „Seebestattung“ grundlegend, da diese Bestattungsform nun weiteren Kreisen der Bevölkerung zugänglich wurde und ihren Charakter als Notbestattung für auf See Verstorbene verlor.

Die Beisetzung der Überreste eines zuvor eingeäscherten Verstorbenen im Meer entwickelte sich mit stark zunehmender Tendenz zu einer Alternative zur Sarg- oder Urnenbestattung auf einem Friedhof.
Eine Seebestattung muss in einigen deutschen Bundesländern behördlich genehmigt werden. Dazu ist es oft notwendig, dass der Verstorbene in besonderer Weise mit der See verbunden war. Dies kann beispielsweise eine frühere Tätigkeit als Seefahrer oder eine tiefe geistige Verbundenheit zur See sein. Im Allgemeinen reicht eine Erklärung der Angehörigen gegenüber den zuständigen amtlichen Stellen aus. Um den Wunsch zweifelsfrei zu belegen, sollte zu Lebzeiten eine Bestattungsverfügung hinterlegt werden, in der später der Wille des Verstorbenen klar erkennbar ist und wie bei der Patientenverfügung die Erklärung von mindestens einer anderen Person bestätigt ist.

SeebestattungUm Schifffahrt und Badende an den Stränden der See nicht zu gefährden, gelten strenge Regeln für die Seebestattung. Die Wasser- und Schifffahrtsämter haben in ihren Zuständigkeitsgebieten feste Positionen für den Seefriedhof ausgeschrieben. Schiffe, die Seebestattungsfahrten ausführen, fahren meist unter deutscher Flagge. Weitere strenge Auflagen gelten für die Bestattung. So muss die Urne aus vollständig auflösbarem Material sein, zum Beispiel Anhydrit, Tonolith, Halith oder Pappmaché, die in besonderer Technologie verarbeitet worden sind. Gleichzeitig muss sie mit Kies, Sand oder Wasser beschwert werden, damit sie schnell absinkt und ein Aufschwimmen verhindert wird. Die Angehörigen können Blumen auf das Wasser geben, aus Umweltschutzgründen wird allerdings auf Gebinde und Kränze verzichtet. Die feste Position der Urnenbeisetzung in der See wird mit einem Logbucheintrag festgehalten, der auch der Wasser- und Schifffahrtsbehörde vorgelegt werden kann. Für die Bestattung zur See benötigen Beerdigungsinstitute und Schiffsbetreiber außerdem eine wasser- und seerechtliche Erlaubnis.

In der Regel findet vor einer Seebestattung am Heimatort des Verstorbenen eine übliche Trauerfeier vor oder nach der Einäscherung statt. Der Bestatter übersendet die Krematoriumsurne an eine Seebestattungsreederei. Dort wird die Asche in eine Seebestattungsurne aus auflösbarem Material umgefüllt. Die Angehörigen haben die Wahl, ob sie an der Bestattung der Urne auf hoher See teilnehmen möchten oder nicht. Bei der Teilnahme von Angehörigen spricht man von einer begleiteten Seebestattung. Nehmen keine Angehörigen teil, spricht man von einer stillen Seebestattung.

Bei einer stillen Seebestattung werden in der Regel mehrere Urnen bei einer Bestattungsfahrt dem Meer übergeben. Nehmen die Angehörigen teil, wird nur die Urne des Verstorbenen, dessen Angehörige an Bord sind, mit auf See genommen, und Kapitän wie Besatzung nehmen die Bestattung als Zeichen der Würdigung des Verstorbenen in Marineuniform vor.

Das Setzen der Flagge auf Halbmast, ggf. gewünschte musikalische Untermalung (Nationalhymne oder Trauermusik) und das Blasen der Bootsmannspfeife sind oft verwendete Rituale. Ebenfalls das Anschlagen der Schiffsglocke (4x Doppelschlag) als Zeichen der Ablösung der Seewache gehört zur Beisetzungszeremonie.

Nach einer kurzen Ansprache wird die Urne an einem Tampen (Schiffstau) dem Meer Seegrabübergeben. Da das Übergeben von Kränzen mit Schleifen und Blumengebinden nicht erlaubt ist, werden meist einzelne Blumen oder Blütenblätter als letzter Gruß auf das Seegrab gestreut. Ein nach speziellen Vorgaben vom Floristen gefertigter kleiner Kranz kann zur Markierung des Seegrabes verwendet werden, während das Schiff eine Ehrenrunde um das Seegrab fährt und sich dann mit drei langen Signaltönen von der Bestattungsposition verabschiedet.

Wünschen Sie eine Preisinformation oder andere Art der Bestattung, dann klicken Sie bitte auf den hier folgenden Link. Vielen Dank.
 
Das Meer ist keine Landschaft, es ist das Erlebnis der Ewigkeit. (Thomas Mann)


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